Existenzielle Krise bei Führungskräften

Was ist eine existenzielle Krise bei Führungskräften

Eine existenzielle Krise bei Führungskräften ist ein Zustand tiefer Sinn- und Identitätsfragen, ausgelöst durch Erschöpfung, Verlust, Wendepunkte oder anhaltende Leere. Du stellst nicht nur Aufgaben infrage, sondern Ziele, Werte und dein Lebensmodell. Sie fühlt sich bedrohlich an, ist aber oft ein Signal, dass dein bisheriger Weg nicht mehr zu dir passt.

Was bedeutet die existenzielle Krise für Führungskräfte?

Führungskräfte sind darauf trainiert, Probleme zu lösen. Eine Sinnkrise lässt sich aber nicht wegorganisieren. Weil Schwäche zeigen als riskant gilt, bleibt sie lange unausgesprochen. Du funktionierst weiter, während innen die Selbstverständlichkeiten wegbrechen. Typische Auslöser sind Burnout, Trennung, Krankheit, Jobverlust oder ein erreichtes Ziel, das nichts mehr bedeutet.

Merkmale einer existenziellen Krise

  • Sinnverlust – frühere Ziele motivieren nicht mehr
  • Identitätszweifel – „Wer bin ich ohne diese Rolle?“
  • Emotionale Taubheit oder Unruhe – Gefühle sind dumpf oder überwältigend
  • Rückzug – du meidest Gespräche, in denen du ehrlich sein müsstest

Existenzielle Krise in der Praxis

Ein Unternehmer erreicht Umsatzziele, die er sich vor Jahren gesetzt hat, und fühlt nichts. Nachts grübelt er, ob er sein Leben an das Falsche gehängt hat. Sein Umfeld sieht Erfolg, er spürt Panik. Im Gespräch wird klar: Es ist kein Zusammenbruch, sondern eine überfällige Neubewertung. Ähnliche Verläufe beschreibt der Beitrag zur Existenzkrise bei Selbstständigen.

Abgrenzung

Eine existenzielle Krise ist keine Depression, kann aber mit ihr einhergehen. Bei anhaltender Hoffnungslosigkeit oder Suizidgedanken suche sofort ärztliche oder therapeutische Hilfe, Informationen bietet die WHO. Verwandt ist die Existenzkrise. Wege zur Neuorientierung zeigt Transformation und Neuanfang.

Du stellst gerade vieles infrage? In 30 Minuten Klarheit gewinnen – kostenlos, ohne Zusage.

Nach oben scrollen