Was ist ein Mentaler Check-in
Ein mentaler Check-in ist eine kurze, bewusste Selbstabfrage zu Stimmung, Energie und Anspannung. In ein bis zwei Minuten prüfst du, wie es dir gerade geht und was du brauchst. Der mentale Check-in macht frühe Warnsignale sichtbar, bevor aus Belastung Erschöpfung wird, und lässt sich in jeden Arbeitstag einbauen.
Was bedeutet ein Mentaler Check-in für Führungskräfte?
Führungskräfte kümmern sich um Zahlen und Menschen, aber selten um den eigenen Zustand. Anspannung wird übergangen, bis der Körper sie erzwingt. Ein regelmäßiger mentaler Check-in schafft Kontakt zu dir selbst. Du erkennst Muster früher und entscheidest bewusst, ob du weitermachst, eine Pause brauchst oder etwas abgeben musst.
Fragen für den Check-in
- Körper – Wo spüre ich Anspannung?
- Stimmung – Welches Gefühl ist gerade am stärksten?
- Energie – Auf einer Skala von 1 bis 10: wie viel habe ich noch?
- Bedarf – Was brauche ich in der nächsten Stunde?
Mentaler Check-in in der Praxis
Ein Teamleiter stellt sich einen Alarm für 12 und 16 Uhr. Er legt die Hände auf den Tisch, atmet aus und beantwortet die vier Fragen im Stillen. Als er mehrere Tage in Folge Energie 3 notiert, streicht er zwei Termine und spricht offen über Entlastung. So erkennt er Überlastung rechtzeitig. Ein passender Einstieg: Selbstreflexion: Tools für Führungskräfte.
Abgrenzung: Check-in vs. Reflexion
Eine ReflexionWer nie innehält, wiederholt dieselben Fehler – nur sch... blickt tiefer und dauert länger. Der Check-in ist ein schneller Zustandsblick im Moment. Beides ergänzt sich, siehe Reflexionsroutine und Selbstbeobachtung. Zu Warnzeichen informiert der Beitrag Burnout-Warnsignale bei Managern. Fachliche Grundlagen zur psychischen Gesundheit bietet die BAuA.
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