Was ist Eigenverantwortung
EigenverantwortungEigenverantwortung stirbt, wo Kontrolle regiert. Was de... bedeutet, für das eigene Denken, Fühlen und Handeln einzustehen und die Folgen zu tragen – unabhängig von äußeren Umständen. Sie fragt nicht „Wer ist schuld?“, sondern „Was ist mein Anteil und was tue ich jetzt?“. Eigenverantwortung ist die Grundlage jeder Selbstführung und jeder glaubwürdigen Führung anderer.
Was bedeutet Eigenverantwortung für Führungskräfte?
Als Führungskraft wirst du für vieles verantwortlich gemacht und übernimmst oft mehr, als dir zusteht. Eigenverantwortung schafft hier Ordnung: Du trägst, was deins ist, und gibst zurück, was anderen gehört. Das entlastet dich und stärkt dein Team, weil Verantwortung dort liegt, wo auch die Entscheidung liegt.
Merkmale von Eigenverantwortung
- Anteil erkennen – du fragst, was du zur Situation beigetragen hast
- Entscheiden – du wartest nicht auf Umstände, sondern wählst bewusst
- Folgen tragen – du stehst zu Ergebnissen, auch zu unbequemen
- Grenzen kennen – du übernimmst nicht, was anderen gehört
Eigenverantwortung in der Praxis
Ein Teamleiter ärgert sich über wiederholt verspätete Zuarbeiten. Statt zu klagen, prüft er seinen Anteil: Waren Erwartungen klar? Gab es Rückfragen? Er klärt Fristen, vereinbart Verbindlichkeit und bleibt dran. Die Verspätungen sinken, weil er die Lage nicht mehr beschuldigt, sondern gestaltet. Zum Weiterlesen: Grenzen setzen in der Selbstführung.
Abgrenzung: Eigenverantwortung vs. Schuld
Schuld blickt zurück und bewertet. Eigenverantwortung blickt nach vorn und handelt. Sie bedeutet auch nicht, alles allein zu tragen. Der Begriff Victim Blaming zeigt die Kehrseite, wenn Verantwortung falsch zugeschrieben wird. Verwandt ist die psychologische Autonomie. Ein Überblick zu Führung und Verantwortung findet sich bei der DGFP. Den Rahmen gibt der Self-Leadership Guide.
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